Eine kurze und prägnante Beschreibung unseres heurigen Musikausfluges würde lauten: feuchtfröhlich – und damit ist wirklich nicht der Getränkekonsum gemeint. Für die einen kam die Nässe nur von oben – für den anderen aber auch vom sehnlichsten Wunsch, schwimmen zu gehen – aber lest selbst:

Am Samstag, den 1. September, fuhren wir im Rahmen unseres Musikausfluges nach Schlierbach und Großraming. Mit dem Wetter hatten wir, wie viele andere Vereine an diesem Wochenende, leider gar kein Glück. Gut für uns war in diesem Fall, dass unser erster Programmpunkt, eine Führung im Stift Schlierbach, im Trockenen stattfand. Nach einem Rundgang im Stift durften wir auch die Schaukäserei und die Glasmalerei besichtigen. Zum Abschluss konnten die vielseitigen Käsesorten verkostet und auch erworben werden.

Am Nachmittag stand das Highlight unseres Ausfluges an: eine Floßfahrt in Großraming auf der Enns. Mit einem Floß fuhren wir ein Stück flussaufwärts, während ein Grillbuffet für uns vorbereitet wurde. In strömendem Regen und umrahmt von einem Musiker auf der Steirischen Harmonika genossen wir schließlich das köstliche Buffet. Nach der Floßfahrt mussten wir eine Flößerprüfung absolvieren, bei der wir in vier Teams unterschiedliche Wettbewerbe meisterten. Eine Herausforderung war zum Beispiel das Schmieden einer Klampfe oder das Absägen von exakt 18 Zentimetern Holz. Auch einfachere Aufgaben, wie das Zubereiten eines Sterz oder das Bauen einer Brücke über einen „Wildwasserfluss“, wurden uns gestellt. So einfach diese letzte Aufgabe auch klingt, so mancher ging dabei wortwörtlich „baden“. Gut, dass Floß & Co für diesen Fall Ersatzkleidung bereitstellte – Danke dafür 🙂

Nach der erfolgreich abgelegten Flößerprüfung wurde schließlich im Rahmen einer Siegerehrung das beste Team ausgezeichnet. Gewonnen hat das Team mit dem wunderbar kreativen Teamnamen „Drei“. Der Sieg und auch die anderen Platzierungen wurden gebührend begossen – mit Sekt und erneutem Regen.


Nach diesem turbulenten Nachmittag machten wir uns auch schon wieder auf den Heimweg, wo wir den Tag bei einer gemütlichen Einkehr in der Jausenstation Hansberg ausklingen ließen.

Ein großes Dankeschön geht an Ursula Fenzl, die den Ausflug für uns organisiert hat. Leider hat sie heuer auf die Bestellung des richtigen Wetters vergessen. Für nächstes Jahr haben wir den Sonnenschein aber schon reserviert.